Thursday, 19 April 2012

guten morgen, welt

Nun ja, eigentlich hätte dieser Blog schon vor einiger Zeit das Licht der Welt erblicken sollen... Aber habt ihr schon mal vom Chinese Bamboo gehört? Der wächst 5 Jahre lang so gut wie gar nicht und schießt dann innerhalb weniger Wochen in den Himmel.

Das erklärt vermutlich auch, warum ich diese Weltreise erst jetzt umache. Wobei Weltreise natuerlich ein grosses Wort ist. Bislang bin ich jedenfalls noch nicht über Indien hinausgekommen, genauer gesagt noch nicht mal über den Norden Indiens. So wird es wohl noch ein Weilchen dauern bis ich den nächsten Stempel in meinem Reisepass erhalte und höchstwahrscheinlich wird dies noch die ein oder andere Korrektur des Untertitels dieses Blogs erforderlich machen…

Wobei wir beim Titelthema wären . Inspiriert hierzu und zu der Reise überhaupt hat mich die wundervolle Meike Winnemuth, eine Redakteurin meiner geliebten SZ. Frau Winnemuth hatte 500.000 Euro bei Guenther Jauch gewonnen und daraufhin beschlossen, eine Weltreise zu machen. Über diese schrieb sie dann in dem schönen

Reiseblog "Vor mir die Welt"

In Anlehnung und sozusagen als Hommage an Meike Winnemuth heisst es bei mir halt “Vor mir die Sinnflut”. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Höchstmaß an Wortwitz, sondern das drückt auch am besten das aus, was ich mir von meiner Reise erhoffe: auf dass ein Feuerwerk an Sinneseindrücken und neuen Erfahrungen meinem Dasein hier auf Erden, das in den letzten Jahren ein wenig zu sehr vernunftgeprägt und uninspiriert verlief und mit mir nicht mehr allzuviel zu tun hatte, neue Impulse geben möge. Und Antworten. Hierzu jemand, der das besser ausdrücken kann als ich, Paulo Coelho in “Aleph” (Danke Anke nochmals für den tollen Lesetipp!):

“We will always need to be humble enough to accept that our heart knows why we are here. Yes, it’s difficult to talk to your heart, and perhaps it isn’t even necessary. We simply have to trust and follow the signs and live our Personal Legend; sooner or later we will realize that we are all part of something, even if we can’t understand rationally what that something is. They say that in the second before death, each of us understands the real reason for our existence. Paradise is being able to say at that moment: ‘I made some mistakes, but I wasn’t a coward. I lived my life and did what I had to do’.

Und in diesem Sinne habe ich mein bisheriges Leben mit gesichertem Einkommen, Dachterrasse und sonstigem Schnickschnack mal vorübergehend verlassen und mich nach Indien aufgemacht. Manch einer hat mich angesichts meiner bisherigen Rundmails gefragt, warum ich mir ausgerechnet Indien antue. Weil Indien so ziemlich genau das Gegenteil von allem ist, was mein wohl geordnetes Leben bislang so für mich bereitgehalten hat (auch wenn ich nach mehr als 2 Monaten vor Ort zugeben muss, dass ich soviel Gegenteil auf Dauer auch nicht brauche...). Und hiermit erstmal genug der Vorworte. Ich wünsche viel Spass beim Lesen und freue mich über eure Kommentare!

Bis in Kürze, Heikoo, the Chinese Bamboo

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